S E L B S T H I L F E G R U P P E "SEELENPOWER" M ü n c h b e r g / Oberfranken _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _
UNSERE SCHIRMHERRINist die Bundestagsabgeordnete Frau Elisabeth Scharfenberg
1999 wurde unsere Gruppe von Selbstbeeinträchtigten in Hof gegründet. Wir wenden uns an selbst Betroffene mit psychischen und seelischen Problemen. Gemeinsammit Selbstbetroffenen versuchen wir - in einem geschützten "Rahmen" unsere Traumata, Ängste,Depressionen,Panik, Beziehungsprobleme oder Phobien zu überwinden. Erwartungen, die wir selbst nicht "erfüllen" oder lösen können, verweisen wiran Professionelle weiter!
Unsere SchirmherrinFrau Elisabeth Scharfenberg schrieb uns dazu:
. . . . . . . . . . Rehau, den 18. März 2010 "Das Vergangene", so schreibt der Schriftsteller William Faulkner sehr treffend, "ist nie tot, es ist nicht einmal vergangen." Vielmehr wirkt die individuelle und auch die kollektive Vergangenheit auf unser heutiges Tun, gerade dann, wenn sie uns nicht bewusst ist. Denn verdrängtes, nichtbearbei- tetes Leid wirkt weiter, unter Umständen ein Leben lang.
Verändern lässt sich die Vergangenheit nicht. Erfahrenes Leid und die aus ihr folgende Traumatisierung kann nicht ungeschehen gemacht werden. Doch durch die Auseinandersetzung können sich die Betroffenen verändern. Sie lernen Angst und Schmerz zu überwinden. Sie gewinnen den Einfluss auf ihr Leben zurück und werden wieder handlungsfähig. Dieser Aufgabe stellen sich seit (acht Jahren in Münchberg) die Mitglieder der Münchberger Selbsthilfegruppe "Seelenpower" für seelisch Beeinträchtigte. Ich wünsche Heidemarie Winkler und der von ihr organisierten Selbsthilfegruppe "Seelenpower" für ihre wichtige, engagierte und couragierte Arbeit weiterhin viel Kraft und viel Erfolg.
Als Schirmherrinvon "Seelenpower"werde ich diese Arbeit gern unterstützend begleiten.
PRESSEERKLÄRUNG vom 27.08.2010 unter: www.elisabeth-scharfenberg.de lesen! "Ausbau des Kernkraftwerkes 60 km von unserer deutsch/tschechischen Grenze?"
Was wir tun:
Wir tauschen Selbsterfahrungen aus. Erzählen über das Erleben einer Krise. Reflektieren mögliche Ursachen. Informieren über mögliche Auswege und professionelle Angebote.
Wir helfen uns gegenseitig bei der Stärkung unseres Selbstbewusstseins und der Selbstbestimmung nach dem Motto: "Es gibt keine psychisch Kranken, sondern nur seelisch Verletzte!"
Wir nehmen bei Bedarf den Kontakt mit Psychiatrie-Erfahrenen auf oder vermitteln Unterstützung durch professionelle Helfer (Psychologen, Psychiater oder Institutionen). Auf Wunsch bieten wir ein persönliches Erstgespräch an.
Was wir nichttun:
Wir wollen niemand an die Hand nehmen und durchs Leben führen, sondern Mut machen die eigenen Kräfte wieder - wecken!
Über die Gespräche in der Gruppe besteht das"Schweigegebot!"
Wir treffen uns regelmäßig, freitags z.Z. NUR von 18:00 bis 20:00 Uhr in dem "Raum der Begegnung" rechts, neben derkatholischen Kirche, an der Weberstraße gegenüber der Staatlichen Textilfachschule in Münchberg. Unsere Termine werden in "FRANKENPOST":Münchberg/ Helmbrechts veröffentlicht.
Termine: 2010 von 18:00 - 20:00 Uhr Sommerzeitänderung nicht gestattet!
. . Allen Besuchern/Innen der Gruppe erholsame Ferien!
Wir machen bis zum 9. September = PAUSE! . . . . . Unsere Selbsthilfegruppe trifft sich wieder am 10. September, geiche Zeit, gleicher Ort!
Diakonie Hochfranken:www.diakonie-hochfranken.de . . . . . . . . . . . . Seit dem 1.1.2006 haben sich das Diakonische Werk Hof e.V.,, die Stiftung Marienberg und der Diakonieverein Rehau zur Diakonie Hochfranken zusammengeschlossen.
TELEFON- Seelsorge: Tag und nachts erreichbar unter: 0800 - 111 0 111 od. 0800 - 111 0 222
----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:---------:- Vorüberlegungen und erste Schritte zur Gründung einer SHG ---------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:-
"Leidensdruck" ist ein wichtiger Motor, diese Hürde zu überwinden und sich anderen zu öffnen.
"Prinzip Hoffnung" etwas zu machen anstatt zu verzweifeln oder zu resignieren. Selbst etwas zur Lösung des Problems beizutragen.
Die Selbsthilfegruppe ist ein Ort, wo sich der Einsatz für die eigenen Angelegenheiten, das soziale Engagement für Mitbetroffene und das Einmischen in Lebensumstände verbinden lässt.
1)Ich muss für mich selbst entscheiden, ob ich das will! (Der Aufbau einer SHG kostet Zeit, Geduld und auch ein wenig Geld) Viele Menschen haben diesen Aufbau geschafft und sich vorher nichtentmutigen lassen!
2) Suche nach Gleich- Betroffenen: Ärzte, soziale Institutionen, Selbstbetroffene darüber informieren. Zettel oder Flyer in Büchereien, Geschäften, Gemeinden, Arztpraxen, Apotheken verteilen und darüber informieren. Anzeige im Lokalblatt als Artikel veröffentlichen lassen.
3) Erste zwanglose Treffen: dient hauptsächlich informellem Austausch. Geeigneter und neutraler Raum für regelmäßige Treffen. * Was wollen wir hauptsächlich in der Gruppe erreichen? Mit dem Wichtigsten beginnen! * Wer soll mitmachen? (Nur Selbstbetroffene oder auch Angehörige?) * Wie viele sollen mitmachen? (Erwünschte Mitgliederzahl nicht zu hoch ansetzen) * An welchem Tag, zu welcher Urzeit, wie lange ... * Getränke, eine Arbeitsatmosphäre schaffen * Teilnehmerliste oder Anonymität untereinander * Ist es nötig und richtig, Geld für entstandene Unkosten zu sammeln? * Sollte jedes mal zu dem Gruppentreffen eingeladen werden usw.
Viele stellen sich vor, dass in Selbsthilfegruppen immer nur anstrengend ernst und pausenlos über Probleme gesprochen wird. So stimmt das aber garnicht! Nur wenn ERNSTHAFTIGKEIT und HEITERKEIT in der Gruppe erlebt werden, wird eine Atmosphäre entstehen, in der Sie sich wohl fühlen und in der persönliche Veränderungen und Entwicklungen möglich sind. (Auch ein erprobtes Gesprächskonzept ist von Bedeutung)
HEILUNG: war für mich ein langer Weg der SUCHE! Diese über Jahrzehnte lange Anstrengung empfand ich wie eine zweite Geburt - den Kampf um meine ganz private Lebensberechtigung. Rückerinnernd bestand meine "Lebensstabilisierung" aus einem Netz wohlwollender Begleitung. Immer wieder wurde ich (zumeist von Christen) sanft angestoßen, mitgenommen und vor allem "SO" ertragen. NICHT was mir Andere erzählt haben, sondern WIE sie auf meine Befindlichkeit reagiert haben hat mich weiter gebracht!Nur das, was ich mir mit ameisenhaften Fleiß selbst erarbeiten + erringen konnte - machte mich " für mich selbst!" wieder wichtig, wieder zu frieden, wieder Liebend- und Lebenswert.
----------:----------:-----------:----------:----------:---------:---------:----------:---------:----------:----------:-- Gruppeninterne Gestaltung und Arbeit: ----------:----------.----------:----------:----------:----------:----------:---------:---------:----------:----------:--
Jede Selbsthilfegruppemuss ihren eigenen Weg finden und selbst bestimmen, was sie tun und was sie lassen will!Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe sollten bedacht gewählt sein.
Beispiele von Beweggründen: - aus Verzweiflung heraus finden und wieder Mut fassen, - sich selbst in der Begegnung mit Gleichbetroffenen besser kennen lernen, - mehr Informationen über eigene Krankheit bekommen, - mehrVerständnis und Unterstützung von Menschen in ähnlicher Lebenssituation erfahren, - andere Menschen durch eigeneErfahrungen ermutigen, - die Öffentlichkeit über Probleme und Missstände informieren, - sich für Maßnahmen zur Lösung bestimmter Probleme engagieren, - die eigene Isolation überwinden, - auf das medizinische oder soziale Gesundheitsversorgungssystem Einfluss nehmen usw.
. . . . Hilfe annehmen -Hilfe geben:
In der "Selbsthilfe" findet ein wechselseitiger Prozess des Hilfe - Geben und des Hilfe - Annehmen zwischen gleichermaßen Betroffenen statt. Man wechselt immer zwischen einer Art "Patientenrolle" und der "Helferrolle" hin und her. Jedes Mitglied soll seine Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen und jedes von den anderen in der Gruppe profitieren. Jeder/jede soll aufzeigen, wie er/sie sich selber hilft, und dient dadurch den anderen als Selbsthilfe- Vorbild. In der aktuellen Gruppen- Situation wird es aber immer Unterschiede geben! z.B. zwischen solchen Gruppenmitgliedern, die gerade in der Krise stecken oder einen Rückfall erleiden, und solchen, die gerade stabilisiert sind und den anderen Hoffnung geben können! Bei optimaler Atmosphäre in der Gruppe sind die jeweiligen Anteile ausgeglichen.
* Gruppeneröffnung immer mit einem "Blitzlicht": (Ein Teilnehmer übernimmt freiwillig die Gesprächsführung)
* Jedes Mitglied stellt sich kurz persönlich vor, schildert in zwei bis drei Sätzenseine gesundheitliche Situation, und was jedem persönlichnoch wichtig ist!
* Es spricht immer nur eine Person. Alle anderen hören zu!
Die Gesprächsführung: Nach einer bestimmte Gesprächzeit (je nach Gesprächsbedarf bzw. Problem des Einzelnen) haben und nutzen die Zuhörer ihre Möglichkeit und die Aufgabe, ihre persönlichen Gefühle über das Gehörte zu äußern - zu reflektieren. Damit wird dem Betroffenen in der Krise seine aktuelle Situation ehrlich gespiegelt und zur realistischen Selbsteinschätzung verholfen.
Gruppengesprächsabschluß endet mit einem "Blitzlicht"
NACHWORT
"Ein klares Selbst entwickeln, die eigene Identität finden - das ist eine Aufgabe, die man nur allein erfüllen kann. Manchmal fordern wir andere auf, manchmal bieten sich andere an, uns ein Selbstbild zu entwerfen, aber letztendlich bestimmen nicht "WIR" sondern nur ich bestimmedarüber, wie ich fühle, denke und handle. Die anspruchsvolle und einsame Aufgabe der Identitäts- findung kann dennoch nicht in der Isolation von anderen erfüllt werden. Die Verbundenheit mit anderen Menschen und die Lernprozesse, die unsere Beziehungen uns ermöglichen, tragen wesentlich dazu bei."so steht es im Nachwort, dem Buch: "Wohin mit meiner Wut?" bei Frau Harriet Lerner
Aus BERUFSUNFÄHIGKEIT (1996) zur EHRENAMTLICHEN TÄTIGKEIT: _______________________________________________________________________________
Wie ich persönlich vor zehn Jahren zur ehrenamtlichen "Selbsthilfe" kam?
Manche Menschen bezeichnen es als Zufall, andere als Fügung. Ich könnte ganz viel darüber schreiben, werde mich aber kurz fassen. "Selbsthilfe" heißt nicht, dass ein Einzelner sich selber hilft, sondern, dass man sich in speziellen Selbsthilfegruppen zwanglos gegenseitig helfen kann! Ich "kämpfte" schon jahrelang (seit 1991) gegen meine Paniken, meine Depressionen, plötzlichen Bewußtseinsstörungen und Aggressionen u.a. an. Ich hatte schon eine jahrelange ambulante Gesprächstherapie und zwei stationäre Therapien hinter mir. Aber nichts hatten meine seelischen Qualen wirklich geheilt oder großartig gelindert. Danach versuchte ich es mit Selbsttherapie. Ich begann (parallel zu einer weiteren Gesprächstherapie) meine erlebte Vergangenheit aus der DDR aufzuschreiben. Damit wollte ich mich auch von meinen Konzentratitionsstörungen und anderen psycho - somatischen Beeinträchtigungen ablenken bzw. befreien. Kurz vor Weihnachten 1998 bekam ich den Hinweis für eine gute Therapeutin. Ich existierte bereits von Sozialhilfe. Mir blieb nichts anderes übrig, als weiter zu "kämpfen". Gleich nach der ersten Begegnung bot ich dieser Therapeutin meine Aufzeichnung zum Lesen an. Vermutlich konnte sie sich einen Reim daraus machen. Ab sofort arbeitete sie mit mir. Erst ein Jahr später (1999) erfuhr ich meine wahre Diagnose: DSM- IV und ICD- 10. Wenige Tages später fand ich im Wartezimmer meiner Therapeutin einen Flyer (Handzettel)
Selbsthilfe, was soll das bringen? Jetzt informierte ich mich erst einmal. Meine Therapeutin animierte mich regelrecht - ruhig mal hin zu gehen. O kay, ansehen und anhören kann ich's mir ja ein mal. Zum nächsten ausgeschriebenen Termin fuhr ich nach Hof (ca. 25 km entfernt) Im Hinterzimmer einer Gaststätte stieß ich auf eine Gruppe junger Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Sie stellten sich mir vor, sprachen offen über ihre Krankheit und pflegten untereinander einen freundliche zuvorkommenden Ton. Ich war angenehm überrascht! Aber, für mich Alte (56 jährig) war das wohl doch nichts. Dem "harten Kern" wurde es wichtig, zur offenen Gruppe noch zusätzlich ein Aktivgruppe zu gegründet, damit ihre Vorstellungen und Ziele noch schneller und besser umgesetzt werden konnten. Ich sollte unbedingt mit machen und ließ mich auch nicht lange bitten. Trotz Fahrgemeinschaft wurde mir dieses Ehrenamt zwei - drei mal pro Woche aber bald zu anstrengend und auch zu teuer. Nach mehrjähriger aktiven Mitarbeit schlug ich 2002/2003 vor, unserer Selbsthilfegruppe "SEELENPOWER" Hof zu teilen. Ich wollte in Münchberg eine Gruppe neu gründen. Den Namen durfte ich weiter führen - sollte nur an Stelle: Hof = "Münchberg" anhängen.
M e i n e SED/Stasi- T R A U M A - R ü c k e r i n n e r u n g : Wenige Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung "erfuhr" ich in mirrechtmerkwürdige Phänomene = Triggre = Auslöser schlimmer Erfahrungen bzw. unbewusste Ausbrüche verdrängter, total schockierender, widermenschlicher psychischer Verfolgungs- und politisch seelische "NICHT logisch einordnen könnende Erlebnisse!" . . .Immer, wenn ich über die ehemalige DDR- Grenze zu meiner Mutter nach Sachsen fuhr, schüttelten mich eigenartige Angstgefühle einerMischung unterdrückter Wut und Ohnmacht. Wenn mich Mutter bat, bei ihr zu übernachten, bekam ich Ekelgefühle (Rückerinnerung an sexuelle Bedrängnis) und starke Herzklopfen. Wenn ich aus Lutherstadt/Wittenberg zurück kam, steckten immer Strafzettel an meinem Pkw "Clio" . . .Hatte mich nach der Wiedervereinigung 1994 als Probandin für einen psychologischen Test an der TU-Dresden zur Verfügung gestellt: Während meiner Freizeit dabei nutzte ich diese Gelegenheit (nach jahrelanger Einreise- Sperre!) wieder mal in die Altstadt Dresdens zu gehen. Erstmalig fand ich denfreien Zugang zu den alten Meister im 4. Stock des Semperbau. Der Anblick der vielen "Schließerinnen" in ihren blaugrauen DDR- Uniformen, die mit ihren nervigen Sprechfunkgeräten und klappernden Schlüsselbunden in allen Türrahmen standen, stresste mich derart, dass ich den Zwinger vorzeitig verlassen musste. Ich rang nach Luft und lief zum Hygienemuseum. Beim Verlassen dieses Hauses sprach mich die Kassiererin an und erzählte mir unaufgefordert ihre Lebensgeschichte, dass ihr (vor der Wende!) die Tochter weg genommen und zur Adoption frei gegeben wurde. Von der Aussichtsplattform der Kreuzkirche mit Blick auf ein ehemaliges Stasigebäude wurde mir plötzlich kotzübel (keine Höhenangst!). Zurück in Bayern wurde mir mitgeteilt, dass ich einen Kaufvertrag bei einen Günzburger "Ford"- Autohaus unterschriebenhätte? (Verdrängte Unterschriftserzwingung an DDR- Strafgericht in Wittenberg) . . . Jede "Vorladung" von irgendeinem Sozial- oder anderen B R D- Gericht stürzte mich sofort in eine Art: Desorientierungs- Aphasie. (Ich wussteplötzlich nicht wohin ich musste, oder sollte?) Kaum hatte ich mich von einer, dieser seltsamen Erlebnisse erholt, überfiel mich schon das Nächste. . . .Am 10.05.1995 vertrat ich mir bei einem simplen Arbeitsunfall das Fußgewölbe. Trotz sofortiger ambulanter Hilfe hielten mich tagelang wahnsinnige Schmerzen in "Schach".. . . Am vierten Abend, total erschöpft und hundemüde bekam ich plötzlich (kurz nach Einschlafbeginn) Herzschmerzen, Herzklopfen bis zum Hals und Sterbensangst. Aufgrund meiner eingeschenkten Beweglichkeit suchte ich nach einem "Ventil." "Sprang" wieder aus dem Bett, humpelte ins Nebenzimmer, kritzelte in meiner Panik (Todesangst) irgendwelche mir durch den Kopf schwirrende Ideen auf mein umliegendes Schreibpapier. Mein Gehirn konnte gar nicht mehr damit aufhören. Jede, danach aufkommende Erschöpfungsphase ausnutzend - schleppte ich mich wieder zu Bett. Wenige Zeit später bekam ich wieder kalte Finger, kalte Zehen, Schweißausbruch, Herzrasen, Todesangst . . . So ging es einige Tage (Nächte) lang. Fand keine vier Stunden Nachtschlaf mehr. (Tagsüber "verbot" ich mir diesen fehlenden Schlaf nachzuholen) Kopfschüttelnd las ich am nächsten Morgen meine nächtlichen "Produkte". Es waren Zeilen in metrischer Reimform. Wüste Kindheitserinnerungen vermischt mit diffuser Wut auf die mir vereitelte Lebensplanung und Lebensqualität. Manchmal fesselten mich die bis dato unbekannten Hirngespinnste richtig - diese zyklisch durcheinander schwirrenden Gedankenfetzen. Sie schmetterten leider nur so unerwartet und extrem schnell durchs Hirn, dass ich sie garnicht alle, schriftlich erfassen und aufschreiben konnte. Empfand dieses "Erlebnis" kurzzeitlich richtig faszinierend! Hätte mich beinahe für ein Genius gehalten. Stattdessen hatten mich diese unzähligen, nächtlichen Panikausbrüche ganz natürlich - total zermürbt. Wusste irgendwann keinen Ausweg, mir keinen Rat mehr und gab auf. "Legte mein Schicksal" - total erschöpft - in Gottes Hände.. . . Während dieser Krankheitsphase lief die TV- Serie: "Die fliegenden Ärzte": Ertappte mich bei Zusehen, dass mir regelmäßig die Tränen übers Gesicht strömten. ? . ? . Nur DANK kollegialer Beeinflussung war ich danach bereit, medizinische Hilfe (Spritzen) anzunehmen. Nur, als wahnsinnig wollte ich mich NICHT einstufen lassen.
Meine STRAFPOLITISCHE ODYSSEE in der DDR!
Das Passbild erfolgte unter Zwang = Stasiauflage! Damit sollte der normale Bürger nach seiner U- Haftentlassung öffentlich weiter degradiert und eingeschränkt werden! Der PM 12 war ein vorläufiger Personalausweis für DDR- Bürger, die in der DDR zu "STRAFTÄTERN" gestempelt wurden. AlsRechtfertigung zu meiner Anklage diente derStaatsanwaltschaftin Lutherstadt/Wittenberg meine Berufung: Erzieherin mit Lehrbefähigung und soweiter. Buchstäblich über Nacht machten SED-Genossen aus angesehenen Ostdeutschen - die sie als Kader "vorbestimmt" hatten - "Staatsverbrecher!" Unter dem SED/Stasi- Regime gab esKEINEArbeitslosen, demzufolge auch KEINE SOZIALHILFE oder ähnliche Unterstützung!NIE wiederim Leben brauchte ich (mit meinen Kindern!) so zu hungern, wie in den Jahren NACH MEINER Scheidung 1979 bzw. NACH MEINER 1. HAFTENTLASSUNG 1981unter der SED- Regime in der ehemaligen DDR!
Wo seid ihr KINDER, ihr JUGENDLICHEN, die ihr mit mir in der Haftzelle 10 der UHA-(eine, von unzähligen SED- Untersuchungshaftanstalten in der ehemaligen DDR)Halle/Saale, Hansering 16 [1981] eingesperrt wart? Mir haben die SED- Genossen noch fünf Jahre lang danach! - strafpolitisch - übelst mitgespielt. MELDET EUCH!
An Hand unaufhörlicher Provokationen gelang es der Stasi/Justiz der SED ihre vorsätzlichen Rechtsbeugungen an ostdeutschen Bürgern vor der werktätigen Bevölkerung vor der ÖFFENTLICHKEIT zu vertuschen! . . . ARCHIVIERUNGSNACHWEIS des Ministerium für Staatssicherheit der SED über meine, jahrelang ertragenen und überlebten Verleumdungsschikanen und Zersetzungsmaßnahmen -anders formuliert: die perfiden Methoden der SED/Stasi/Justiz- Genossen, wie sie aufrechte CHRISTEN zu instrumentalisieren versuchten!
unter 3): Prüfung der strafrechtlichen Relevanz gemäß § 220 StGB/DDR mit der ZIELSTELLUNG der KRIMINALISIERUNG des OE. . . . Sollte ich von meinenSED- Peinigern zu Tode gehungert werden? Oder sollte ich nach jahrelang überstandener, strafpolitischer Schikane die mir und meinen Kindern gewaltsamund vorsätzliche aufgenötigte Lebensexistenzruinierung (1978 - 1981/86) akzeptieren lernen?
Die sogenannte "SED- Opferrente" erlebe ich und viele gesundheitlich geschädigte Strafverfolgte des SED/Stasi- Regime als unwürdige FARCE - als Verhöhnung der wahrhaftigen politischen Opfer!
Wer wie ich, jahrelang überfordert, finanziell aus parteipolitischen Motiven erpresst, öffentlich herabgewürdigt, gesundheitlich zersetzt und dafür noch jahrelang strafpolitisch verfolgt = mit Berufsverbot bzw. durch Zwangsenteignung bestraft wurde - erhält im konservativen Bayern diese Anerkennung nämlich NICHT! Ehemalige Peiniger werden seit der Wiedervereinigung speziell im Heimdienst protegiert und gut berentet!
-----,'----------,'----------,'----------,'----- 16. April 2010 -----,'----------,'----------,'----------,'----------DISSKUSSION: Konrad - Adenauer - Stiftung und Christlich - Demokratische - Juristen. Die S E D/Stasi-JUSTIZ hat NICHT NUR nach ihrem selbst erfundenem Strafgesetzbuch die DDR- Bevölkerung zu unterdrücken und zu beherrschen versucht - SONDERN unzählige, vorsätzliche, zivilrechtliche Fehlurteile gewaltsam erzwungen, die Sippenhaft weitergepflegt, durch Genossen sexuell belästigte Frauen und Mädchen vorsätzlich bestraft und verurteilt, Menschen ihrer demokratischen (BRD)- Heimat verweigert, Unschuldige in die Flucht getrieben usw.Darum ist es eine Unverschämtheit zu behaupten, dass jeder/jede die in die Klauen der SED/Stasi - JUSTIZ in der DDR geraten ist auch eine Straftat begangen habe!
Lügen, Verleumden, Verleugnen sind Werkzeuge der TÄTER!
Aufgrund völligerSchuldlosigkeit wurde ich November 1986 von der SED- Staatsanwaltschaft in Lutherstadt/Wittenberg frei gelassen!
Foto von meinem ersten Personalausweis 1. 12. 1986 in der BRD.Keine drei Jahre später musste ich hilflos mit zusehen, wie blitzschnell sich die Nachkommen der atheistischen Ideologie (SED- Genossen) umorientierten ("wenden konnten!"), wie blitzschnell einstige SED/Stasi- Genossenin allen möglichen demokratischen Parteien unter krochen, um sich ergaunerte Sonderrechte und Sonderstellungen aus DDR- Zeit auf Lebenszeitsichern zu dürfen?"Clevere Funktionäre nutzten damals die Tolleranz der Bürgerrechtler (die Handlungsunfähigkeit, der zuvor von SED/Stasi- gesundheitlich und sozial gebrochene DDR- Verfolgten!) die Gleichgültigkeit der westdeutschen Elite und die Naivität vieler Demokraten, um ungeniert das Überleben der SED zusicher" (Knabe)Ergebnis dieser Verantwortungslosigkeit "blüht" derzeitig in Brandenburg!
NURnoch wenige Jahre bis zum Ausbruch meiner posttraumatischen Belastungsstörungen - hatte ich die Kraft - meinen geliebten Beruf auszuüben. Diagnose: ICD- 10/DSM-IV
Meine "KRANKHEIT" ist keine Erkrankung im eigentlichen Sinne! Meine "KRANKHEIT" ist das erhoffte Resultat einer " - psychologischen Technik" der angewandten sowjetischen Psychologie! (Sie wurde selbstgerecht als Wissenschaft zur Dezimierung gegen Andersdenkendebzw. gegen aufrichtige Christen in der DDR entwickelt)1949,nach der Gründung der DDR wurde sie - heimlich - an der Juristischen Hochschule in Potsdam- Eiche/Golm (bei BERLIN) für karrieregeile, willfähige Kandidaten und Genossen der sozialistischen Partei gelehrt. Mein erlittenes Trauma ist kein Zufall oder Unglück durch menschliches Versagen - mein Trauma ist das Resultat ideologischer WILLKÜR an schutzbefohlenen Jugendlichen und Wehrlosen! Das Entsetzliche für mich daran ist, dass sich die ehemaligen Stasi- Ausführungsorgane ihrer handwerklichen Straftaten nicht bewusst sind oder sich nicht bewusst werden lassen wollen? Uns unzähligen, strafpolitischen Zersetzungs- "Opfer" beschämt, dass die BRD- Gesellschaft und Regierungen - seit Jahrzehnten bis heute - blind und taub über unser "Schicksal" agiert!
ZUSAMMENFASSUNG: Ich habe nach drei Jahrzehnten extremer seelischer BEEINTRÄCHTIGUNG erkannt, dass es für die Diagnose ICD- 10 bzw. DMS- IV = Posttraumatische Belastungsstörungen keine Ausheilung gibt und bin gewiss, dass die Verursacher derartiger Verbrechen auch unserer Erde einmal vernichten werden! Deshalb wünsche ich mir, kein zweites malGewissenlosen und atheistischen Individuen bzw. deren Nachkommen (linker Organisationen) wehrlosausgeliefert zu sein!
MICH BEGEISTERT an der Selbsthilfearbeit ("an meiner " spezifischen Gruppe!), dass mir in der Krise mindestens und stets ein aufrichtiger, kompetenter Partner/Begleiter oder Mitstreiterin menschlich zur Seite steht!
-----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:---------:----------:---------- Sinn und Zweck von Selbsthilfe- Gruppen: -----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:----------:---------:----------:----------
Selbsthilfe ist keine Einzelbeschäftigung! Sie entstand aus den Erfahrungen Selbstbetroffener, die nach der Ursache ihrer psychischen, seelischen, emotionalen, gefühlsmäßigen Beeinträchtigung suchten und forschten! Die Selbsthilfebewegung entwickelte sich mit der Suche nach dem Sinn des eigenenDasein! Gleichbetroffenen fällt es in einer "geschützten" überschaubaren Gruppe (Atmosphäre) leichter, offen über persönliche Probleme zu sprechen. Durch erprobte Gesprächsführung (Technik) lernt der Ratsuchende seine persönliche Lebenssituation zu erkennen. Danach kann er seine neue gewonnenen Lebensziele formulieren und in der Gruppe einüben. Auf der Basis eines sich neu entwickelnden Selbstvertrauens lernt der Betroffene Unwesentliches von Lebensnotwendigem zu unterscheiden und zu trennen. Die Gruppe dient dazu, neue Erfahrungen und gewachsenes Selbstvertrauen auszuprobieren und zu festigen.