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                                               Selbsthilfegruppe  "SEELENPOWER"  Münchberg


                                                   Schirmherrin ist die MdB Frau Elisabeth Scharfenberg


 

1999 wurde unsere Gruppe von Selbstbetroffenen in Hof gegründet. Wir wenden uns an Selbstbetroffene mit psychischen und seelischen Problemen. Gemeinsam unter Selbstbetroffenen versuchen wir in einem geschützten Rahmen unsere Traumata, Ängste, Depressionen, Panik, Beziehungsprobleme oder Phobien zu besprechen um sie zu überwinden. Erwartungen die wir selber nicht erfüllen oder lösen können verweisen wir an Professionelle: an Psychologen, Psychiater, therapeutische Einrichtungen weiter. Dieser Aufgabe stellen sich die Mitglieder (einTeam) der Münchberger Selbsthilfegruppe "SEELENPOWER" für seelisch Beeinträchtigte. Die Selbsthilfegruppe "SEELENPOWER"  Münchberg trifft sich regelmäßig 14 tägig. - dieses mal im evangelischen Gemeindehaus in Münchberg. Als ehemalige Selbstbetroffene bieten wir im Team vertrauliche Gespräche an. Zur Sprechzeit einfach nur vorbei kommen! Unsere Termine stehen auch regelmäßig im "Blickpunkt" und in der "Frankenpost"  Münchberg - Helmbrechts.  Tel. 09251 - 43200


 

 Die Hofer Selbsthilfegruppe "Das Boot" wurde 2013 gegründet Tel. 09281 - 540 390 580






 

 

Unsere  SCHIRMHERRIN  Frau Elisabeth Scharfeberg MdB schrieb dazu:  "Das Vergangene", so schreibt der Schriftsteller William Faulkner sehr treffend, "ist nie tot, es ist nicht einmal vergangen". Viel mehr wirkt die individuelle und auch die kollektive Vergangenheit auf unser heutiges Tun, gerade dann, wenn sie uns nicht bewusst ist. Denn verdrängtes, nicht bearbeitetes Leid wirkt weiter, unter Umständen ein Leben lang. Verändern lässt sich die Vergangenheit nicht. Erfahrenes Leid und die aus ihr folgende Traumatisierung kann nicht ungeschehen gemacht werden. Doch durch die Auseinandersetzung können sich die  Betroffenen verändern. Sie lernen Angst und Schmerz zu überwinden. Sie gewinnen den Einfluss auf ihr Leben zurück und werden wieder handlungsfähig.
Dieser Aufgabe stellen sich die Mitglieder (einTeam) der Münchberger Selbsthilfegruppe "SEELENPOWER" für seelisch Beeinträchtigte. Ich wünsche Heidemarie Winkler und der von ihr organisierten Selbsthilfegruppe "SEELENPOWER" für ihre wichtige, engagierte und couragierte Arbeit weiterhin viel Kraft und viel Erfolg. Als Schirmherrin von "SEELENPOWER" werde ich diese Arbeit gern unterstützend begleiten. 


                          

     W A S  wir als S E L B S T-   HILFEGRUPPE  tun!

  1. Wir tauschen Selbsterfahrungen aus. Erzählen über das Erleben einer Krise. Reflektieren mögliche Ursachen. Informieren über mögliche Auswege und professionelle Angebote.
  2. Wir helfen uns gegenseitig bei der Stärkung unseres Selbstbewusstseins und der Selbstbestimmung nach dem Motto: "Es gibt keine psychisch Kranken, sondern nur seelisch Verletzte!"
  3. Wir nehmen bei Bedarf den Kontakt mit Psychiatrie-Erfahrenen auf oder vermitteln
    Unterstützung durch professionelle Helfer (Psychologen, Psychiater oder Institutionen). Auf Wunsch bieten wir ein persönliches Erstgespräch an.

 

   Was  wir  N I C H T  tun !     

 Wir wollen niemand an die Hand nehmen und durchs Leben führen, sondern Mut machen und die eigenen Kräfte - wecken! Über die Gespräche in der Gruppe besteht das  "S C H W E I G E G E B O T !" 

  


Wir, die Hofer Selbsthilfegruppen  "Das BOOT"  treffen uns alle 14 Tage im Wechsel mit Münchberg von  18 - 20 Uhr  im  "Sophienkaffee"  Sophienstraße 18 a, in Hof   Tel: 09281 - 540 390 580





 Die Selbsthilfegruppe "SEELENPOWER"  Münchberg  trifft sich regelmäßig 14 tägig in Lutherschule Münchberg, Zim 201Als ehemalige Selbstbetroffene bieten wir im Team zwischen  18:00 - 20:00 Uhr  vertrauliche Gespräche an. Zur Sprechzeit einfach nur vorbei kommen! Unsere Termine stehen auch regelmäßig im "Blichpunkt"  und in der  "Frankenpost - Münchberg".  Tel. 09251 - 43200

Unsere nächsten Termine sind Freitag,  den 8. Juli den 22. Juli   =   danach eine kleine Sommerpause



 

UNSERE beiden SELBSTHILFEGRUPPEN:  " Das BOOT "  und  "SEELENPOWER"  Münchberg arbeiten im 14 tägigem Wechsel zusammen zwischen Hof und Münchberg.


der neue Flyer ist da!







 

 







Frankenpost Münchberg 28. 07. 2015 Http://www.frankenpost.de/Raus-aus-dem-Teufelskreis;art2441,4329522

Die Theatergruppe "Pink Pong" der Offenen Hilfen der Diakonie aus Hof

 

 www.frankenpost.de/lokal/muenchberg/mhtz/Gratulation-fuer-Seelenpower;art2441,4254460

 

 

                         Unsere   Z U S A M M E N A R B E I T  mit  Vereinen  und  Gruppen:


 Verein  "AUFWIND"http://www.aufwind-hochfranken.de  
 PSAG:  http://www.psag-hof-wunsiedel.de   mit der  3. Auflage  "Wege aus der Krise"
 Verein "A p K" in Hof:  Angehörige  psychisch  Kranker   www.apk-hochfranken.de

 Ansprechpartnerin: Frau Ulrike Beck- Ivens  Web.  www.bezirksstelle-hof.de


BUNDESVERBAND der  A p K  e.V.  www.bapk.de


Bayerischer Landesverband Psychiatrie- Erfahrener e. V.    www.psychiatrie-erfahrene-bayern.de


"PSYCHIATRIENETZ"  Webseite:  www.psychiatrie.de   Soforthilfe für Selbstbetroffenen mit seelischen Problemen!

Diakonie Hochfranken: www.diakonie-hochfranken.de Seit dem 1.1.2006 haben sich das Diakonische Werk Hof e.V. die Stiftung Marienberg und der Diakonieverein Rehau zur Diakonie Hochfranken zusammengeschlossen.
Ferber- Villa: http://www.forum-gesundheit.eu/anreise.html 
Neugründung der Selbsthilfegruppe "Schlaganfall- Betroffene" am  28.11.13 in Hof  nachzulesen unter:  www.shg-schlaganfall-bayreuth.de
Bezirkskliniken Oberfrankens:  www.bezirkskliniken-oberfranken.de 
AKTIONSBÜNDNIS  SEELISCHE  GESUNDHEIT:  www.seelischegesundheit.net  über Google zu finden


 

                               Wir arbeiten mit unserem erprobten "Führungskonzept!" 
Jedes Mitglied stellt sich kurz persönlich vor, schildert in zwei bis drei Sätzen seine gesundheitliche Situation, und was jedem persönlich noch wichtig ist!
Es spricht immer nur eine Person. Alle anderen hören zu!
Zur Gesprächsführung:  Nach einer bestimmte Gesprächzeit (je nach Gesprächsbedarf bzw. Problem des Einzelnen) haben und nutzen die Zuhörer ihre Möglichkeit und die Aufgabe, ihre persönlichen Gefühle über das Gehörte zu äußern - zu reflektieren. Damit wird dem Betroffenen in der Krise seine aktuelle Situation ehrlich gespiegelt und zur realistischen Selbsteinschätzung verholfen.
Gruppengesprächsabschluß endet mit  einem "Blitzlicht"  (Nachwort weiter unten)

 

 NACHWORT  zum Führungskonzept!   "Ein klares Selbst entwickeln, die eigene Identität finden - das ist eine Aufgabe, die man nur allein erfüllen kann. Manchmal fordern wir andere auf, manchmal bieten sich andere an, uns ein Selbstbild zu entwerfen, aber letztendlich bestimmen nicht "WIR" sondern  NUR  ICH  bestimme darüber, wie ich fühle, denke und handle! Die anspruchsvolle und einsame Aufgabe der Identitätsfindung kann dennoch nicht in der Isolation von anderen erfüllt werden. Die Verbundenheit mit anderen Menschen und die Lernprozesse, die unsere Beziehungen uns ermöglichen, tragen wesentlich dazu bei."  so steht es im Nachwort des Buches: "Wohin mit meiner Wut?"  bei Frau Harriet Lerner

 

                                                           Vorüberlegungen  und  erste  Schritte  zur  Gründung  einer  Selbsthilfegruppe
"Leidensdruck" ist ein wichtiger Motor, diese Hürde zu überwinden und sich anderen zu öffnen.
"Prinzip Hoffnung" etwas zu machen anstatt zu verzweifeln oder zu resignieren. Selbst etwas zur Lösung des Problems beizutragen.
  Die Selbsthilfegruppe ist ein Ort, wo sich der Einsatz für die eigenen Angelegenheiten, das soziale Engagement für Mitbetroffene und das Einmischen in Lebensumstände verbinden lässt.
  1) Ich muss für mich selbst entscheiden, ob ich das will! (Der Aufbau einer SHG kostet Zeit, Geduld und auch ein wenig Geld) Viele Menschen haben diesen Aufbau geschafft und sich vorher nicht entmutigen lassen!
  2) Suche nach Gleich- Betroffenen: Ärzte, soziale Institutionen, Selbstbetroffene darüber informieren. Zettel oder Flyer in Büchereien, Geschäften, Gemeinden, Arztpraxen, Apotheken verteilen und darüber informieren. Anzeige im Lokalblatt als Artikel veröffentlichen lassen.
  3) Erste zwanglose Treffen: dient hauptsächlich informellem Austausch.  Geeigneter und neutraler Raum für regelmäßige Treffen. * Was wollen wir hauptsächlich in der Gruppe erreichen? Mit dem Wichtigsten beginnen! * Wer soll mitmachen? (Nur Selbstbetroffene oder auch Angehörige?) * Wie viele sollen mitmachen? (Erwünschte Mitgliederzahl nicht zu hoch ansetzen) * An welchem Tag, zu welcher Urzeit, wie lange ...  * Getränke, eine Arbeitsatmosphäre schaffen * Teilnehmerliste oder Anonymität untereinander * Ist es nötig und richtig, Geld für entstandene Unkosten zu sammeln? * Sollte jedes mal zu dem Gruppentreffen eingeladen werden usw.
  Viele stellen sich vor, dass in Selbsthilfegruppen immer nur anstrengend ernst und pausenlos über Probleme gesprochen wird. So stimmt das aber garnicht! Nur wenn  ERNSTHAFTIGKEIT und HEITERKEIT  in der Gruppe erlebt werden, wird eine Atmosphäre entstehen, in der Sie sich wohl fühlen und in der persönliche Veränderungen und Entwicklungen möglich sind. (Auch ein erprobtes Gesprächskonzept ist von Bedeutung)
  HEILUNG: war für mich ein langer Weg der SUCHE! Diese über Jahrzehnte lange Anstrengung  empfand ich wie eine zweite Geburt - den Kampf um meine ganz private Lebensberechtigung. Rückerinnernd bestand meine "Lebensstabilisierung" aus einem Netz wohlwollender Begleitung. Immer wieder wurde ich (zumeist von Christen) sanft angestoßen, mitgenommen und vor allem "SO" ertragen. NICHT was mir Andere erzählt haben, sondern WIE sie auf meine Befindlichkeit reagiert haben hat mich weiter gebracht! Nur das, was ich mir mit ameisenhaften Fleiß selbst erarbeiten + erringen konnte - machte mich " für mich selbst!" wieder wichtig, wieder zu frieden, wieder Liebend- und Lebenswert.

 

                                             WIe ich persönlich vor fünfzehn Jahren [2000] zur ehrenamtlichen "Selbsthilfe" kam? 
Manche Menschen bezeichnen es als Zufall, andere als Fügung. Ich könnte ganz viel darüber schreiben, werde mich aber kurz fassen. "Selbsthilfe" heißt  nicht, dass ein Einzelner sich selber hilft, sondern, dass man sich in speziellen Selbsthilfe- gruppen zwanglos gegenseitig helfen kann! Ich "kämpfte" schon jahrelang (seit 1991) gegen meine Paniken, meine Depressionen, plötzlichen Bewußtseinsstörungen und Aggressionen u.a. an. Ich hatte schon eine jahrelange ambulante Gesprächstherapie und zwei stationäre Therapien hinter mir. Aber nichts hatten meine seelischen Qualen wirklich geheilt oder großartig gelindert. Danach versuchte ich es mit Selbsttherapie. Ich begann (parallel zu einer weiteren Gesprächstherapie) meine erlebte Vergangenheit aus der DDR aufzuschreiben. Damit wollte ich mich auch von meinen Konzentratitionsstörungen und anderen psycho - somatischen Beeinträchtigungen ablenken bzw. befreien. Kurz vor Weihnachten 1998 bekam ich den Hinweis für eine gute Therapeutin. Ich existierte bereits von Sozialhilfe. Mir blieb nichts anderes übrig, als weiter zu "kämpfen". Gleich nach der ersten Begegnung bot ich dieser Therapeutin meine Aufzeichnung zum Lesen an. Vermutlich konnte sie sich einen Reim daraus machen? Ab sofort  arbeitete sie mit mir. Erst ein Jahr später (1999) erfuhr ich meine Diagnose: DSM- IV und ICD- 10 = PTBS. Wenige Tage später fand ich im Wartezimmer meiner Therapeutin einen Flyer (Handzettel)

Selbsthilfe, was soll das bringen? Jetzt informierte ich mich erst einmal. Meine Therapeutin animierte mich regelrecht  -  ruhig mal hin zu gehen. O kay, ansehen und anhören kann ich's mir ja ein mal. Zum nächsten ausgeschriebenen Termin fuhr ich nach Hof (ca. 25 km entfernt) Im Hinterzimmer einer Gaststätte stieß ich auf eine Gruppe junger Menschen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Sie stellten sich mir vor, sprachen offen über ihre Krankheit und pflegten untereinander einen freundliche zuvorkommenden Ton. Ich war angenehm überrascht! Aber, für mich Alte (56 jährig) war das wohl doch nichts. Dem "harten Kern" wurde es wichtig, zur offenen Gruppe noch zusätzlich ein Aktivgruppe zu gegründet, damit ihre Vorstellungen und Ziele noch schneller und besser umgesetzt werden konnten. Ich sollte unbedingt mit machen und ließ mich auch nicht lange bitten. Trotz Fahrgemeinschaft wurde mir dieses Ehrenamt zwei - drei mal pro Woche aber bald zu anstrengend und auch zu teuer. Nach mehrjähriger aktiven Mitarbeit schlug ich 2002/2003 vor, unserer Selbsthilfegruppe "SEELENPOWER" Hof zu teilen. Ich wollte in Münchberg eine Gruppe neu gründen. Den Namen durfte ich weiter führen - sollte nur an Stelle: Hof =  "Münchberg"  anhängen.


Ich habe nach drei Jahrzehnten extremer seelischer BEEINTRÄCHTIGUNG erkannt, dass es für die Diagnose ICD- 10 bzw. DMS- IV = Posttraumatische Belastungsstörungen keine Ausheilung gibt und bin gewiss, dass die Verursacher derartiger Verbrechen auch unserer Erde einmal vernichten werden! Deshalb wünsche ich mir, kein zweites mal Gewissenlosen und atheistischen Individuen bzw. deren Nachkommen (linker Organisationen) wehrlos ausgeliefert zu sein!

 

Sinn  und  Zweck von Selbsthilfe!

Selbsthilfe ist keine Einzelbeschäftigung! Sie entstand aus den Erfahrungen Selbstbetroffener, die nach der Ursache ihrer psychischen, seelischen, emotionalen, gefühlsmäßigen Beeinträchtigung suchten und forschten! Die Selbsthilfebewegung entwickelte sich mit der Suche nach dem Sinn des eigenen Dasein! Gleichbetroffenen fällt es in einer "geschützten" überschaubaren Gruppe (Atmosphäre) leichter, offen über persönliche Probleme zu sprechen. Durch erprobte Gesprächsführung (Technik) lernt der Ratsuchende seine persönliche Lebenssituation zu erkennen. Danach kann er seine neue gewonnenen Lebensziele formulieren und in der Gruppe einüben. Auf der Basis eines sich neu entwickelnden Selbstvertrauens lernt der Betroffene Unwesentliches von Lebensnotwendigem zu unterscheiden und zu trennen. Die Gruppe dient dazu, neue Erfahrungen und gewachsenes Selbstvertrauen auszuprobieren und zu festigen.

Ich habe nach drei Jahrzehnten extremer seelischer BEEINTRÄCHTIGUNG erkannt, dass es für die Diagnose ICD- 10 bzw. DMS- IV = Posttraumatische Belastungsstörungen keine Ausheilung gibt und bin gewiss, dass die Verursacher derartiger Verbrechen auch unserer Erde einmal vernichten werden! Deshalb wünsche ich mir, kein zweites mal Gewissenlosen und atheistischen Individuen bzw. deren Nachkommen (linker Organisationen) wehrlos ausgeliefert zu sein!
 


  

                                       Vielen Danke, für Ihr Interesse!                 
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SEELENPOWER